BMEcat aus Excel: zuerst die Produktdaten verstehen.
Produktdaten aus Excel, ERP oder PIM für einen Vertriebspartner aufbereiten und als abgestimmten Katalog liefern.
Dateiformat und Merkmale haben verschiedene Aufgaben
BMEcat beschreibt den Austausch elektronischer Produktkataloge. ETIM ordnet technische Produkte und ihre Merkmale. ETIM International stellt außerdem das Austauschformat xChange bereit. Welche Kombination nötig ist, bestimmt das Empfängerprofil Ihres Handelspartners.
Beginnen Sie deshalb mit dessen Richtlinie. Die Frage ist nicht nur, ob eine XML-Datei erzeugt werden kann, sondern welche Produkte, Sprachvarianten, Medien und Klassifikationsstände Ihr Partner tatsächlich verarbeitet.
An einer Stichprobe werden die Lücken sichtbar
Wählen Sie verschiedene Produktarten, Varianten und Verpackungseinheiten aus. Prüfen Sie, ob eine Spalte wie Leistung immer dasselbe meint und ob Einheiten getrennt gespeichert sind. Eine Artikelnummer identifiziert ein Produkt; sie erklärt seine Eigenschaften noch nicht.
Für jedes Zielfeld braucht es eine belegte Quelle oder einen ausdrücklich offenen Punkt. Fehlende Herstellerdaten sollten nicht durch plausible Werte ersetzt werden. Eine kleine, vielfältige Stichprobe zeigt meist besser als ein großer ungeprüfter Export, wo fachliche Pflege erforderlich ist.
Auch den nächsten Katalog planen
Nach dem ersten Import ändern sich Preise, Merkmale, Bilder und Sortimente weiter. Vereinbaren Sie, welches System welche Angaben führt und wie gelöschte Artikel behandelt werden. Ein wiederholbarer Export braucht dieselben Prüfregeln wie der erste Lauf.
Der Pilot endet mit einem Empfängertest und einer Liste offener Datenfragen. Danach kann ein Datenhub wie FireFlint als projektbezogen eingerichtete Pflege- und Ausspielungsbasis dienen. Ein fertiger BMEcat- oder ETIM-Konnektor wird damit nicht vorausgesetzt.
Wie sieht das bei Ihnen aus?
Wir übersetzen diese Ideen mit Ihnen in einen sinnvollen nächsten Schritt.
BMEcat & ETIM: Produktdaten lieferfähig machen · Pakete