Von MT940 zu camt: mehr als ein anderer Dateiname.
Kontoauszüge über vorhandene Bankzugänge abrufen und strukturierte Umsatzdaten in Ihrer Fachsoftware nutzbar machen.
Den tatsächlichen Bankstand prüfen
Die Deutsche Kreditwirtschaft führt MT940 und MT942 seit dem 23. November 2025 nicht mehr als DK-Standard. Das bedeutet nicht, dass jede Bank diese Dateien am selben Tag abgeschaltet hat. Zugleich wurden andere angekündigte Endtermine für Zahlungsformate verschoben. Der konkrete Bankzugang ist deshalb die Grundlage jeder Umstellung.
Fordern Sie aktuelle Beispieldateien und die unterstützten Auftragsarten an. Prüfen Sie anschließend, welche Formatversion Ihre Fachsoftware wirklich verarbeitet. Ein allgemeines Häkchen bei ISO 20022 beantwortet diese Frage noch nicht.
Den Informationsgehalt erhalten
Ein Umsatz kann Referenzen, Beteiligte und Einzelinformationen zu Sammelbuchungen enthalten. Bei einer Umstellung dürfen diese Beziehungen nicht still verloren gehen. Vergleichen Sie Salden und Buchungen ebenso wie die Angaben, auf denen Ihr bisheriger Zahlungsabgleich beruht.
Nutzen Sie wenige repräsentative Auszüge, darunter einen Sammelposten und einen erneuten Import. Die fachlichen Erwartungen kommen aus Ihrem Buchhaltungsprozess. Der Import muss erkennen, welche Daten bereits übernommen wurden.
Lesenden Abruf zuerst abnehmen
Ein überschaubarer Pilot holt Daten einer Bank ab und übernimmt sie in ein Zielsystem. Er greift nicht in Zahlungsfreigaben ein. Für den Betrieb werden Abrufzeiten, Rückstände und technische Fehlermeldungen sichtbar gemacht.
Erst nach dem Vergleich mit dem bestehenden Ablauf folgt die Umstellung. Bewahren Sie die vereinbarten Prüfergebnisse und einen Rückweg für unerwartete Formate auf. Zusätzliche Banken erhalten eigene Tests ihrer Daten und Rückmeldungen.
Wie sieht das bei Ihnen aus?
Wir übersetzen diese Ideen mit Ihnen in einen sinnvollen nächsten Schritt.
EBICS & camt: Bankdaten in Ihre Systeme · Pakete