FHIR-fähig heißt noch nicht, dass zwei Anwendungen zusammenpassen.
Einen definierten Austausch von Gesundheitsinformationen zwischen zwei Anwendungen technisch planen und mit synthetischen Daten erproben.
Den konkreten Austausch benennen
HL7 FHIR beschreibt den elektronischen Austausch von Gesundheitsinformationen. Anwendungen können jedoch unterschiedliche Versionen, Profile und Ressourcen unterstützen. Erst ein gemeinsamer Anwendungsfall zeigt, welche Teile tatsächlich zusammenpassen müssen.
Beschreiben Sie die benötigte Information und den nächsten Arbeitsschritt im Zielsystem. Für eine erste technische Prüfung reichen synthetische Beispiele. Echte Patientendaten sind für die Auswahl des Ansatzes nicht erforderlich.
Struktur und fachliche Bedeutung prüfen
Eine erfolgreiche Profilvalidierung prüft definierte technische Regeln. Sie bestätigt nicht automatisch, dass eine Einheit, ein Code oder eine Referenz fachlich richtig interpretiert wird. Dafür müssen die zuständigen Fachpersonen die erwarteten Ergebnisse festlegen.
Untersuchen Sie fehlende Angaben und widersprüchliche Identitätsreferenzen. Eine unklare Zuordnung darf nicht durch eine vermutete Übereinstimmung gelöst werden. Der Vorgang muss zur Klärung sichtbar bleiben, bevor Daten in den nächsten Prozess gelangen.
Einen begrenzten Testaustausch abnehmen
Ein Pilot verbindet zwei dokumentierte Schnittstellen für wenige Ressourcentypen. Versionen und relevante Implementation Guides werden festgehalten. Neben dem Normalfall gehören verweigerter Zugriff und ein unterbrochener Austausch zu den Tests.
Ein erfolgreicher Pilot bereitet weitere Entscheidungen vor. Der produktive Einsatz erfordert zusätzlich die geklärten Anforderungen an Datenverarbeitung, klinische Nutzung und gegebenenfalls Zulassungen. Diese Arbeit wird gesondert geplant und nicht aus einem technischen Verbindungstest abgeleitet.
Wie sieht das bei Ihnen aus?
Wir übersetzen diese Ideen mit Ihnen in einen sinnvollen nächsten Schritt.
FHIR-Daten zwischen Gesundheitsanwendungen · Pakete